Vibrationsplatten: Standplatte oder Wippe?

Beim Vibrationstraining stehen zwei Systeme zur Auswahl: Standplatte und Wippe. Beide haben Vor- und Nachteile.

Zwei Systeme – Sie haben die Wahl

Inzwischen werden unzählige Vibrationsplatten angeboten. Das macht die Entscheidung für ein bestimmtes Modell nicht gerade leicht. Allerdings gibt es nur zwei Systeme, nach denen alle Platten funktionieren: Standplatte und Wippe.Überlegen Sie, welches sich besser für Ihre Zwecke eignet. Damit grenzen Sie die Auswahl deutlich ein.

Standplatte – der Alleskönner

Vibrationstraining_Ausruestung_Vibrationsgeraet_StandplatteBei den meisten Geräten handelt es sich um Standplatten. Sie schwingen mit der gesamten Fläche auf und ab. Werfen Sie auch einen Blick auf die technischen Details: Standplatten schwingen mit einer hohen Frequenz (25 bis 70 Hertz) und einem niedrigen Hub (2 bis 4 Millimeter). All das macht sie vielfältig einsetzbar. Egal, ob Arme, Beine oder Rücken; Massage oder Kräftigung: Wenn Sie nach einem  «Allrounder» Ausschau halten, ist die vertikal schwingende Platte eine gute Wahl. Ein weiteres Plus: Flächig schwingende Platten vibrieren relativ leise. 

Wippe – der sanfte Therapeut

Vibrationsgerät_Ausrüstung_Vibrationsplatte_WippeDie Wippe ist das zweite Mitglied der Vibrations-Familie. Sie schwingt seitenalternierend. Oder mit anderen Worten: Sie kippelt abwechselnd nach rechts und links. Diese Bewegung ahmt den natürlich Gang nach. Dadurch kann das Becken die Schwingungen gut dämpfen, bevor sie in den Kopf gelangen. Im Vergleich zur Standplatte vibriert die Wippe mit einer niedrigeren Frequenz (5 bis 35 Hertz). Dafür beträgt der Hub bis zu 12 Millimeter. Mit diesen Werten eignet sich die Wippe vor allem für therapeutische Zwecke. Zudem überträgt die Wippe weniger Schwingungen an den Boden, auf dem sie steht.

 

 

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