Vibrawas? So funktioniert Vibrationstraining

«Vibrationstraining»? Was soll das denn sein? Wir erklären Ihnen, wie diese noch junge Form des Trainings funktioniert und welche Reaktionen sie in Ihrem Körper auslöst.

 

Immer mehr Fitnessstudios und Gerätehersteller werben damit: Vibrationstraining. Doch nur die wenigsten Menschen können sich etwas unter diesem Begriff vorstellen.

Eine Platte, die vibriert

Von außen betrachtet sieht das Vibrationstraining folgendermaßen aus:

Der Trainierende steht auf einer Platte oder stützt sich auf ihr ab.

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Diese Platte wird von einem Motor in Schwingung versetzt und beginnt zu vibrieren, allerdings nur ganz sanft: Je nach Plattentyp beträgt der maximale Höhenunterschied gerade mal 12 Millimeter. Der Strom bleibt dabei – entgegen manch landläufiger Vorstellung – übrigens in der Platte und überträgt sich nicht auf den Trainierenden.

Vibrationen fordern die Muskeln

So weit, so gut. Aber welchen Effekt hat die Rüttelplatte? Nun, ganz einfach: Die Vibrationen rufen den sogenannten Muskelspindelreflex auf den Plan. Denn Muskeln wollen nicht planlos mitschwingen. Sie steuern gegen, wobei sie schnell gedehnt werden und sich daraufhin wieder zusammenziehen. Oder anders ausgedrückt: Sie arbeiten und werden dadurch kräftiger.

Hier ist für jeden etwas dabei

Starke Muskeln bringen eine ganze Menge: weniger Schmerzen, bessere Balance, starke Knochen. Außerdem regt das Vibrationstraining die Durchblutung an und sorgt für mehr Beweglichkeit. Wer möchte, kann es sogar zur Massage benutzen. Sogar Ihre Ausdauer können Sie mit speziellen Vibrationsfahrrädern steigern (Gym80-Fahrrad). Joggen, Schwimmen oder Fahrrad fahren bieten eine ideale Ergänzung. Das Vibrationstraining geht mit einer Trainingsdauer von 15 Minuten so schnell, dass genügend Zeit für diese Sportarten bleibt.